Aussichten für Arbeitsmarkt fallen positiv aus

CDU-Abgeordnete im Gespräch mit der Agentur für Arbeit

Wie steht es um die aktuellen Entwicklungen auf dem Arbeitsmarkt? Dazu haben sich die beiden Minden-Lübbecker CDU-Landtagsabgeordneten Bianca Winkelmann und Kirstin Korte mit Frauke Schwietert, der Vorsitzenden der Agentur für Arbeit in Herford und Geschäftsführer Hanspeter Stegh in Herford getroffen.

Grundsätzlich zeigt die Agentur ein positives Bild für den Arbeitsmarkt in Minden-Lübbecke auf. Der Ausbildungsmarkt ist seit drei Jahren ausgeglichen. Das bedeutet, dass im Juli 2018 zwar noch 647 von 2.075 Bewerbern eine Ausbildung suchten, allerdings auch noch 716 von 2.219 Stellen unbesetzt waren.

Insgesamt haben die Bewerber eine höhere Affinität zu kaufmännischen Berufen und bei einer Abiturientenquote von fast 50 Prozent wird es gerade für kleine Betriebe immer schwieriger, für Bewerber interessant zu sein. Mit der steigenden Anzahl höherer Bildungsabschlüsse steigt auch das Alter der Bewerber stetig an. Eine Folge dessen ist eine hohe Mobilität der Bewerber, trotzdem werden lokale Lösungen im dualen-Ausbildungssystem weiterhin bevorzugt.

Die Aussichten für den Mühlenkreis formuliert die Agentur optimistisch, durch die Branchenvielfalt in Minden-Lübbecke und durch die vielfältige Betätigung der Firmen sei man weniger anfällig für Konjunkturschwankungen oder internationale Entwicklungen. Allerdings spielen in Tagen von Handelskriegen, Sanktionen und Fachkräftemangel so viele Faktoren eine Rolle, dass man nie ganz sicher sein könnte. Auch deshalb werden die Aufgaben der Agentur für Arbeit immer anspruchsvoller und individueller. Erst einmal ist man froh über die vielen Beschäftigten in der Region.

Nach oben