Morgens in der Backstube

Bianca Winkelmann und Birgit Ernst im Gespräch mit dem Ehepaar Kölling

Es ist früh morgens in der Backstube Kölling. Die Öfen sind noch warm und der Duft von frischen Brötchen und Kuchen liegt in der Luft, als die ostwestfälische CDU-Europakandidatin Birgit Ernst und die heimische Landtagsabgeordnete Bianca Winkelmann mit Wolfram und Heike Kölling zum politischen Austausch verabredet sind.

Hinter dem Ehepaar liegen da schon mehrere Stunden Arbeit. Um halb elf in der Nacht geht es für Heike Kölling in der Backstube los. „Da muss die Familie schon mitarbeiten?“, will die Kandidatin Birgit Ernst aus Werther wissen. Heike Kölling nickt: „Wenn man einen Beruf hat, der mit 90 Prozent der anderen Berufe nicht kompatibel ist, müssen alle an einem Strang ziehen“, sagt sie und erwähnt auch Sohn Thorsten Kölling samt Freundin Jana Reichstein.

45 Mitarbeiter zählt das Unternehmen. “Wir beliefern sechs Filialen und zusätzlich einige Kantinen“, berichtet Wolfram Kölling den Gästen. Birgit Ernst lobt da vor allem die Bedeutung lokaler Geschäfte für ältere Menschen und schlägt den Bogen zum eigentlichen Thema des Termins. Im Fokus steht der Verbraucherschutz. „Denn hier greifen Europapolitik und Landesebene stark ineinander“, so Bianca Winkelmann, die als Sprecherin ihrer Fraktion unter anderem für Verbraucherschutz tätig ist.

Vieles sei inzwischen einheitlich geregelt. So ist es der Europäischen Union zu verdanken, dass Allergiker beim Bäcker oder Schlachter auf Wunsch Listen mit allen Inhaltsstoffen vorfinden. „Die Europäische Union hat alle Regeln für die Kennzeichnung von Lebensmitteln zusammengeführt, wo notwendig bereinigt, ergänzt und verbessert“, sagt Birgit Ernst lobend. „Kontrollen sind natürlich wichtig. Genauso dürfen wir aber denen, die nur ihre tägliche Arbeit machen, auch einfach mal vertrauen. Guter Verbraucherschutz mit Sachverstand meint Schutz der Konsumenten und nicht Misstrauen gegenüber den Produzenten“, so die Spitzenkandidatin der CDU in Ostwestfalen-Lippe für die Europawahl am 26. Mai.

„Gott sei Dank, ist die Ampel nicht gekommen“, findet Wolfram Kölling und meint damit eines der letzten Projekte der rot-grünen NRW-Landesregierung. „Die Ampellösung diente nicht dem Verbraucher, sondern hätte vor allem den kleineren Betrieben geschadet“, sagt dazu die Landtagsabgeordnete Bianca Winkelmann.

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