Weitere 50 Millionen für den Wald

Änderungsantrag von CDU und FDP

30.12.2020, 15:39 Uhr

In der dritten Lesung des NRW-Landeshaushalts für 2021 haben CDU und FDP einen Änderungsantrag eingebracht. Dadurch werden noch einmal 50 Millionen Euro zur Aufstockung der Förderung nach der Extremwetter-Richtlinie des Landes bereitgestellt.

„Damit wird die Unterstützung bei der Schadensbewältigung im Wald und der Wiederbewaldung durch das Umweltministerium NRW auf eine solide Basis gestellt“, so Bianca Winkelmann.

"Wald zukunftsfest machen"

„Das Überangebot an Holz und die Kosten für die Wiederbewaldung sind große finanzielle Herausforderungen für unsere Waldbauern. Allein in diesem Jahr haben wir ihnen in NRW 36 Millionen Euro Fördermittel im Rahmen der Extremwetter-Richtlinie zur Verfügung gestellt hat, diese Mittel sind allerdings weitestgehend ausgeschöpft. Mit den nun zusätzlich zur Verfügung gestellten Mitteln können wir sicherstellen, dass die in 2020 beantragen Maßnahmen im kommenden Jahr bewilligt werden und ausreichende Mittel für die Fortsetzung der wichtigen Maßnahmen für 2021 bereit stehen. Die CDU-geführte NRW-Koalition arbeitet daran, dass unser Wald lebt und zukunftsfest wird und dass diejenigen, die ihn bewirtschaften das auch weiterhin machen können.

Einsatz im Bund für Waldprämie

Mein Dank gilt deshalb ganz klar allen Waldbauern, Forstbetrieben und Forstbetriebsgemeinschaften, die auch im Mühlenkreis durch ihre Arbeit erheblich zur Eindämmung und Bekämpfung des Klimawandels beitragen. Insgesamt 83 Millionen Euro werden ihnen als Fördersumme für die Extremwetter-Richtlinie im Landeshaushalt 2021 zur Verfügung stellen. Auch darüber hinaus werden wir weiterhin alle Anstrengungen übernehmen, damit Waldbauern und Forstbetriebe wirtschaftlich die Möglichkeit bekommen, Sorge für die Zukunft unserer Wälder zu tragen. Durch finanzielle Mittel, durch die Wiederaufforstung mit klimabeständigen Bäumen, wie Küstentanne oder Douglasie, und nicht zuletzt durch unseren Einsatz im Bund für eine Waldprämie.“