Medizinische Versorgung im Altkreis Lübbecke erhalten

Stellungnahme zu Plänen der Mühlenkreiskliniken (MKK)

Foto: Internetseite der Stadt Rahden (www.rahden.de)
Foto: Internetseite der Stadt Rahden (www.rahden.de)
Zu den kürzlich von den Mühlenkreiskliniken (MKK) vorgestellten Plänen zur Umstrukturierung nimmt Bianca Winkelmann, Landtagsabgeordnete für den Altkreis Lübbecke, Hille und Petershagen, wie folgt Stellung:

"Von Dielingen in Stemwede dauert es mit dem Auto laut Navigationsgerät 56 Minuten bis zum Johannes-Wesling-Klinikum in Minden. Geht es um eine Geburt, kann im Falle von Komplikationen jede Minute entscheiden. Deshalb habe ich für die Pläne der Mühlenkreiskliniken kein Verständnis. Lübbecke braucht die Geburtshilfe.

Genauso wenig kann ich die Pläne für das Rahdener Krankenhaus unterstützen. Von „Umstrukturierung“ kann da nicht die Rede sein. Wenn die Notaufnahme wegfällt und stattdessen eine Fachklinik entsteht, entspricht das eher einer Schließung.

Nicht alles, was in dem Bereich der Gesundheit wirtschaftlich von Vorteil ist, ist am Ende das Richtige für die Patienten. Die Mühlenkreiskliniken sind bewusst in öffentlicher Hand, um die Versorgung vor Ort sicherzustellen. Und das soll auch weiterhin so bleiben. Das letzte Wort darf da auf keinen Fall gesprochen sein! Denn es geht hier um die medizinische Versorgung – vor allem im Notfall – von über 100.000 Menschen im Altkreis Lübbecke."

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