"Schön, dass Sie vorbeischauen"

Bianca Winkelmann freute sich über Besuchergruppe aus dem Wahlkreis

Einmal Düsseldorf hin und wieder zurück: Für 49 Personen ging es nun auf Einladung der heimischen Landtagsabgabgeordneten Bianca Winkelmann (CDU) für einen Tag in die Landeshauptstadt.

Am Morgen machten sich die Bürgerinnen und Bürger aus dem Wahlkreis auf den Weg nach Düsseldorf. Am Landtagsgebäude angekommen standen zuerst eine kurze Einführung und ein Besuch der Plenardebatte auf dem Programm, ehe sich dann Bianca Winkelmann Zeit für eine Diskussion mit den Bürgerinnen und Bürgern nahm. „Ich freue mich sehr, dass Sie heute da sind und vorbeischauen wollen, wo ich unter der Woche so arbeite“, begrüßte Bianca Winkelmann die Gruppe. Viele von ihnen kamen vor allem aus Rahden und Lübbecke.

Die erste Frage eines Teilnehmers bezog sich auf das jüngste Urteil des Bundesgerichtshofes (BGH) zum Streit zwischen dem Land Baden-Württemberg und dem Bundeskartellamt bei der  Holzvermarktungen. Wie es in dem Bereich nun weitergeht, wollte er wissen. „Wir haben auf das Urteil des BGH gewartet und ich habe es als Anlass genommen, um direkt das Gespräch mit unserer neuen Landwirtschaftsministerin Ursula Heinen-Esser zu suchen“, sagte Bianca Winkelmann. „Wir als NRW-Koalition wollen die Holzvermarktung auf dauerhafte, rechtssichere Beine stellen. Es braucht in meinen Augen auch Übergangslösungen für die Kleinwaldbesitzer, wie wir sie insbesondere auch im Kreis Minden-Lübbecke haben. Die müssen eine Planungsgrundlage haben“, so Winkelmann.

Eine weitere Frage betraf die Unfälle auf Autobahnen, die oftmals an Baustellen lägen. „Da gebe ich Ihnen ganz Recht“, stellte die Landtagsabgeordnete klar. Dazu Bianca Winkelmann: „Baumaßnahmen auf Autobahnen müssen deshalb schneller erfolgen. Doch diese Beschleunigung erfolgt schon jetzt. Ich bin seit dem Einzug in den Landtag viel auf den Straßen in ganz NRW unterwegs und mir fällt immer häufiger auf, dass inzwischen auch nachts gearbeitet wird, um mit den Baumaßnahmen schneller voran zu kommen. Wir können die Infrastruktur nicht von einem Tag auf den anderen Tag ändern, aber wir arbeiten hart daran.“

Im Anschluss an die Diskussion hatten die Teilnehmer der Landtagsfahrt noch Zeit für einen Stadtbummel, bevor es dann am späten Nachmittag mit dem Bus zurück in den Mühlenkreis ging.

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