Große Bandbreite in Petershagen

Bianca Winkelmann freut sich über gelungene Bürgersprechstunde

Von der Ahrens-Ansiedlung über die Mühlenkreiskliniken bis hin zur Flüchtlingspolitik: Die Themen der jüngsten Bürgersprechstunde von Bianca Winkelmann in Petershagen gingen in ganz unterschiedliche Richtungen.

Anderthalb Stunden hatte sich die heimische Landtagsabgeordnete Zeit genommen, um mit den interessierten Bürgerinnen und Bürgern im Café des Edeka-Marktes in Petershagen-Lahde über ihre Fragen und Kritikpunkte zur Landespolitik zu sprechen.

"Die Themen bei meinen Bürgersprechstunden sind immer wieder ganz unterschiedlich. Und es freut mich, dass die Bürgerinnen und Bürger mir ihre Anliegen mitteilen. Nur im Austausch kann Politik funktionieren", zieht Bianca Winkelmann ein zufriedenes Fazit.

Unter den Teilnehmern des vergangenen Termins waren auch Mitstreiter der Petershäger Bürgerinitiative "Wir wehren uns" gegen die Gleisschotter- und Bodenaufbereitungsanlage der Firma Ahrens. Sie überreichten Winkelmann, die neben ihrer Tätigkeit als agrar- und umweltpolitische Sprecherin auch im Petitionsausschuss des Landtages sitzt, eine Petition gegen das Vorhaben. "Ich möchte und kann der Bürgerinitiative jetzt nichts versprechen. Aber wir werden uns das im Ausschuss genauestens anschauen und ich persönlich nehme die Kritik aus der Bürgerschaft ernst", erklärt Bianca Winkelmann.

Ein anderer Bürger sprach die Landtagsabgeordnete auf ihrer Meinung zu dem inzwischen verworfenen Medizinkonzept der Mühlenkreiskliniken an. Bianca Winkelmann: "Die gesundheitliche Versorgung in der Fläche ist den Bürgerinnen und Bürgern verständlicherweise wichtig. Wir können uns und den Mühlenkreis da nicht mit Städten wie Düsseldorf, Köln oder Essen vergleichen, wo Krankenhäuser nur ein paar Minuten auseinanderliegen."

Angesprochen auf das Thema "Migration" verwies Winkelmann auf die ihrer Meinung nach gute Lage in NRW: "Als CDU in Nordrhein-Westfalen verfolgen wir das Thema recht unaufgeregt. Wer Schutzbedürftig ist, verdient unsere Hilfe. Das ist unstrittig. Und gleichzeitig sind wir es der Bevölkerung schuldig, dass wir ausreisepflichtige Migranten dann auch abschieben. Und da hat die NRW-Koalition bisher wichtige Arbeit geleistet. Unser Land ist sowohl bei den freiwilligen Ausreisen als auch Abschiebungen Vorreiter und damit inzwischen in vielerlei Hinsicht zum Beispiel konsequenter als Bayern", sagt Winkelmann.

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