Zu Besuch bei der Biologischen Station

Bianca Winkelmann und Kirstin Korte loben vor allem die Umweltbildung

Wenn der Pädagoge Sascha Traue für seine Projekte an Schulen aktiv ist, gibt es immer häufiger Kinder, die noch nie Gummistiefel getragen und in der Natur gespielt haben. Hier setzt die Biologische Station an und will unter anderem Mädchen und Jungen die Umwelt näher bringen.

4000 Personen haben so im vergangen Jahr die Natur praktisch erfahren statt rein theoretisch erlernen dürfen. Die Tendenz und die Nachfrage an Schulen sind steigend. Lobende Worte gab es dafür von Bianca Winkelmann und Kirstin Korte. "Wir müssen da bei den Jüngsten ansetzen. Das ist ein Saatkorn, was Sie da legen. Die Schule kann das in dieser Form nicht leisten", sagte etwa die Mindenerin Kirstin Korte. Und Bianca Winkelmann verwies auf die guten Erfahrungen der Grundschulen, mit denen sie bisher darüber gesprochen hatte.

1985 sei die Gründung des Vereins damals noch am Standort in Jössen erfolgt, erklärte Leiterin Jutta Niemann. Seit 1990 sind sie nun in Nordholz. "Wir sind die drittälteste Biologische Station", sagte Niemann und sprach deshalb von einem "echten Urgestein".

Zu den Aufgabenbereichen zählt auch die Pflege einiger Naturschutzgebiete des Mühlenkreises oder die Information der Bevölkerung. Vieles geschieht im Dialog mit der Landwirtschaft. Dazu Bianca Winkelmann: "Naturschutz kann nur im Dialog mit der Bevölkerung sowie der Landwirtschaft gelingen. Insofern leistet die Biologische Station hier tolle Arbeit. Die ehrenamtlichen und hauptamtlichen Helfer kommen aus vielen unterschiedlichen Bereichen, was ich als einen großen Pluspunkt sehe."

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